Fruchtbarkeit natürlich steigern

Neben zahlreichen sanften Heilmitteln – etwa Mönchspfeffer bei einer bekannten Gelbkörperschwäche – gibt es viele weitere alternativmedizinische Möglichkeiten, um die Fruchtbarkeit zu verbessern. Obwohl die Wirksamkeit nicht in allen Fällen wissenschaftlich erwiesen ist, sind die Befürworter und Anwender doch von den positiven Effekten durch Akupunktur, Fruchtbarkeitsmassage und homöopathische Mittel überzeugt.

Wissenschaftlich fundiert: orthomolekulare Medizin

Kinderwunsch Fruchtbarkeit erhoehenWer nach einer natürlichen, auch in der traditionellen Medizin anerkannte Methode sucht, wird in der orthomolekularen Medizin fündig. Orthomolekulare Medizin beschäftigt sich mit der Ernährung und der gezielten Einnahme hochdosierter Mikronährstoffe (Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente, Omega Fettsäuren). Wer natürlich seine Fruchtbarkeit steigern will, sollte es lieber mit diesen bewährten Methoden orthomolekularer Medizin versuchen:

  • L-Arginin, sie semi-essentielle Aminosäure, kann die Beweglichkeit und Menge der Spermien um das vierfache steigern und ist damit das erste Mittel der Wahl für Männer. Gleichzeitig wird die Erektionskraft gesteigert – eine sicher angenehme Begleiterscheinung. Ein immer wieder empfohlenes Produkt, in Apotheken erhältlich, ist amitamin Vitalität M forte, denn es enthält mindestens 67% mehr L-Arginin als die zweitbesten Produkte.
  • Multivitamine, Q10 und Omega 3 Fettsäuren sind bekannt dafür, durch ihre antioxidative Kraft der Fruchtbarkeit der Frau auf die Sprünge zu helfen.

Akupunktur

Seit mehr als 2.000 Jahren setzt die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) die Akupunktur zur Behandlung verschiedenster Krankheiten ein. Auch hierzulande ist dieses Heilverfahren mittlerweile recht populär und aufgrund der erwiesenen Erfolgschancen teilweise auch wissenschaftlich anerkannt. Zwar gibt es Hinweise darauf, dass die Akupunktur auch bei einem Kinderwunsch hilfreich sein kann, doch ist dies bisher noch nicht eindeutig belegt (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12477502). Wenn die Akupunktur begleitend zu einer Kinderwunschbehandlung (IVF) durchgeführt wurde, zeigten sich bei einer Studie allerdings signifikant höhere Schwangerschaftsraten als in der Kontrollgruppe (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11937123).

Auch die männliche Fruchtbarkeit lässt sich durch Akupunktur möglicherweise steigern. Dies belegt unter anderem eine Studie, die das Spermiogramm vor und nach einer Akupunkturbehandlung vergleicht. Allerdings nahmen an der Untersuchung lediglich 16 Männer teil, so dass sie zwar einen ersten Hinweis liefert, aber statistisch nicht unbedingt aussagekräftigt ist (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9272232)

Westliche Mediziner nehmen an, dass die Nadelstiche an den speziellen Körperpartien Reize in unserem Organismus auslösen, die zur Ausschüttung bestimmter Hormone (Endorphine) führen. Diese wiederum sind beispielsweise dafür bekannt, den weiblichen Hormonhaushalt zu regulieren. Da die Akupunktur außerdem das Vegetative Nervensystem (VNS) zu beeinflussen scheint, könnte dies zu einer verbesserten Durchblutung der Gebärmutter und der anderen Geschlechtsorgane führen. Chinesische Mediziner erklären die Wirkung von Akupunktur hingegen damit, dass sie für ein ungehindertes Fließen der Lebensenergie (Qi) sorgt.

Globuli und Schüßler-Salze

Fruchtbarkeit steigern kinderwunschViele homöopathische Arzneistoffe, die bei Krankheiten und Schmerzen verabreicht werden, sollen auch bei weiblicher und männlicher Unfruchtbarkeit helfen. So soll sich angeblich das Mittel Agnus castus D4 bei Gelbkörperschwäche bewährt, während Selenium D6 die Spermienqualität verbessern kann. Argentum metallicum D6 wird von Homöopathen dafür benannt, bei einer Unterfunktion der Eierstöcke zu helfen. Doch Frauen mit Myomen oder Zysten sollten es keinesfalls einnehmen.

Allerdings: Globuli und Schüßler-Salze halten keiner wissenschaftlichen Überprüfung stand, nicht für die Steigerung der Fruchtbarkeit und auch für keine anderen medizinischen Anwendungen. Daher ist eine Selbstmedikation bei bestehendem Kinderwunsch nicht ratsam.

Yoga

Die indische Lehre, die körperliche Übungen mit bestimmten Atemtechniken und Meditation kombiniert, wird auch in Europa immer populärer. Einige der zahlreichen Yoga-Varianten werden dabei gezielt zur Verbesserung der Fruchtbarkeit eingesetzt. So regen die speziellen Übungen die Durchblutung der Geschlechtsorgane an, verbessern den Hormonhaushalt und optimieren noch dazu die Körperwahrnehmung.

Hormonyoga wurde zwar ursprünglich zur Eindämmung von Wechseljahrsbeschwerden entwickelt, hilft aber auch Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch, die körpereigenen Botenstoffe zu aktivieren und zu regulieren.

Fruchtbarkeitsyoga hingegen ist sowohl für Frauen als auch für Männer geeignet, die eigene Fertilität zu verbessern. Es kräftigt alle Beckenorgane und verbessert die Nährstoffzufuhr. Noch dazu soll Fruchtbarkeitsyoga dabei helfen, den mit dem Kinderwunsch verbundenen seelischen Druck auszugleichen und die derzeitige Situation besser zu bewältigen.

Die Übungen des Luna-Yoga® sollen vornehmlich die weibliche Fruchtbarkeit verbessern, können aber auch die Spermienqualität des Mannes steigern. Die deutsche Journalistin Adelheid Ohlig entwickelte in den 1980er Jahren diese spezielle Yoga-Form, die nicht nur klassische Yoga-Elemente beinhaltet, sondern auch die Fruchtbarkeitsrituale verschiedener Urvölker in die Übungen mit einbezieht. Mittlerweile ist Luna-Yoga® weltweit verbreitet und wird von zahlreichen Yogalehrern angeboten.

Fruchtbarkeitsmassage

Die Fruchtbarkeitsmassage, die in den 1990er Jahren durch die Frauenärztin Dr. Gowri Motha populär wurde, stimuliert die Geschlechtsorgane, löst unerwünschte Lymphansammlungen in den Geweben und regt den Stoffwechsel der Leber an. Die in London praktizierende Dr. Motha nutze die Therapie anfänglich vornehmlich, um die Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung zu verbessern.

Meist lassen sich hierzulande lediglich die Frauen mit Kinderwusch behandeln, doch ist eine Fruchtbarkeitsmassage ebenso beim Mann möglich und sinnvoll. Die Behandlung sollte einmal wöchentlich insgesamt sechs Mal durchgeführt werden. Nach einem halben Jahr kann die Massage erneut stattfinden, wenn bis dahin keine Schwangerschaft eingetreten ist. Nur relativ wenige Therapeuten in Deutschland bieten die Fruchtbarkeitsmassage an. Doch gibt es immer wieder Seminare, in denen auch Laien die Anwendung erlernen können.

Heilpflanzen und die Fruchtbarkeit des Mannes

Eine gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen, vor allem L-Arginin und Omega-3-Fettsäuren, hilft dabei, die Spermienqualität zu verbessern. Darüber hinaus gibt es einige Heilkräuter, die vor allem im Mittelalter bei unerfülltem Kinderwunsch eingesetzt wurden. Zwar ist die traditionelle Naturheilkunde eher darauf spezialisiert, typische weibliche Fruchtbarkeitsstörungen und Frauenleiden zu bekämpfen, doch haben sich andere Heilpflanzen vor allem bei männlicher Unfruchtbarkeit bewährt.

Die vorgestellten Pflanzen sollen die Fruchtbarkeit des Mannes verbessern, indem sie beispielsweise die Spermienproduktion anregen sollen und angeblich die Balance des Hormonhaushalts – speziell des Testosterons – optimieren. Heilpraktiker empfehlen eine Teemischung, die je zu gleichen Teilen aus folgenden Komponenten besteht:

  • Arznei-Engelwurz (Angelica archangelica); Wurzel
  • Brennnessel (Urtica urens); Wurzel
  • Liebstöckel (Levisticum officinale); Wurzel
  • Männertreu (Lobelia erinus); Kraut
  • Pastinak (Pastinaca sativa); Wurzel

Pro Tasse werden zwei Teelöffel der Kräutermischung mit kochendem Wasser übergossen. Die Ziehzeit sollte etwa zehn Minuten betragen. Um eine Optimierung der Spermienqualität zu erzielen, ist es nötig, mindestens sieben Wochen lang zweimal täglich eine Tasse des Tees zu trinken.

Brennnesselsamen

Nicht nur die Wurzeln der Brennnessel werden bei bestehendem Kinderwunsch empfohlen. Auch den Samen der nahezu weltweit vorkommenden Pflanzengattung werden fruchtbarkeitsfördernde Wirkungen nachgesagt. So soll unter anderem das enthaltene Tocotrienol (besonders aktive Form des Vitamin E) die Zeugungsfähig des Mannes verbessern. Nehmen Sie über mehrere Wochen täglich zwei Teelöffel Brennnesselsamen zu sich. Die mild aromatischen Samen schmecken sehr gut im Salat, auf dem Brot oder in Quarkspeisen. Natürlich können Sie aber auch jedes andere Gericht mit Brennnesselsamen verfeinern, um Ihre Fruchtbarkeit zu verbessern.

Auch wenn diese Heilpflanzen seit Jahrhunderten eingenommen werden: eine wissenschaftliche Absicherung der überlieferten Hausrezepte ist bisher nicht gelungen. Eine der am besten erforschten natürlichen Mittel ist da schon die Aminosäure L-Arginin und eine umfassende Einnahme von Vitaminen und Antioxidantien. Allerdings: lecker ist ein frischer Brennesselsalat oder -tee allemal!

Untersuchungen durch den Facharzt

Fruchtbarkeit Facharzt UntersuchungWenn es mit dem Kinderwunsch über einen längeren Zeitraum nicht klappt, dann ist es sinnvoll, die Ursachen medizinisch abklären zu lassen. Meist sind es zuerst einmal die Frauen, die während einer Routineuntersuchung beim Gynäkologen ihren Hormonstatus bestimmen lassen.

Zeigen sich hierbei keine Auffälligkeiten, so sollten Sie als Mann ebenfalls einen Facharzt aufsuchen, bevor Ihre Partnerin weitere aufwändige Diagnoseverfahren – etwa eine Bauchspiegelung – auf sich nimmt. Schließlich liegen die Ursachen einer Fertilitätsstörung in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Zwar scheuen viele Männer im ersten Moment vor dem Besuch eines Facharztes zurück, doch sollten Sie Ihre Hemmungen bei einem unerfüllten Kinderwunsch dennoch überwinden.

Sowohl Urologen als auch Andrologen können die Untersuchung durchführen. Urologen beschäftigen sich mit allen Organen des Harnsystems. Gleichzeitig behandeln sie aber auch Störungen der männlichen Geschlechtsorgane. Die Andrologie (Männerheilkunde) ist ein medizinisches Gebiet, bei dem verschiedene Fachrichtungen zusammenarbeiten. Dementsprechend sind Andrologen Spezialisten auf dem Gebiet der männlichen Fortpflanzung. Sehr oft handelt es sich hierbei um Urologen mit einer Zusatzqualifikation, für die die Diagnose und Behandlung eines unerfüllten Kinderwunsches zu den Hauptaufgaben gehört.

Vorgespräch beim Arzt

Bevor der Urologe mit seiner Untersuchung beginnt, wird er Ihnen ausführliche Fragen über Ihren allgemeinen Gesundheitszustand stellen. So interessiert er sich beispielsweise für chronische Krankheiten – wie Diabetes mellitus – oder für zurückliegende Chemotherapien, ebenso wie für Unfälle oder Operationen im Bereich der Geschlechtsorgane. Eine Mumpserkrankung im Jugend- oder Erwachsenenalter gibt dem Arzt Hinweise auf eine mögliche Ursache der Unfruchtbarkeit. Auch wird der Mediziner in Erfahrung bringen, wie lange Ihr Kinderwunsch bereits besteht, ob Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, ob Erbkrankheiten in der Familie auftreten und ob Sie beruflich oder privat häufig sehr starker Hitze oder schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind. Sind Erektionsprobleme der Grund für den unerfüllten Kinderwunsch, so ist dies für den Mediziner natürlich ebenfalls von Bedeutung, da die Therapie dann gänzlich anders aussieht als beispielsweise bei schlechter Spermienqualität.

Körperliche Untersuchung

Qualität Spermien SpermiogrammNun tastet der Mediziner Ihren Hodensack mit den darin befindlichen Hoden und Nebenhoden ab. So kann er beispielsweise eine Hodenkrampfader (Varikozele) bemerken. Die Prostata und die Bläschendrüsen erreicht er über den Enddarm. Mithilfe einer schmerzlosen Ultraschalluntersuchung kann der Facharzt ebenfalls Auffälligkeiten der Geschlechtsorgane und der Harnwege feststellen. Der Mediziner wird außerdem Ihren Penis und die Brustdrüsen prüfen.

Untersuchung des Spermas

Die Qualität der Spermien gibt Aufschlüsse über eine mögliche Unfruchtbarkeit. Deshalb wird das Sperma unter dem Mikroskop auf die Anzahl, die Form und die Beweglichkeit hin untersucht. Hierzu müssen Sie frische Samenflüssigkeit abgeben, die Sie durch Masturbation gewinnen. Um eine Aussage über die Qualität Ihrer Samen treffen zu können, müssen Sie mehrere Tage zuvor enthaltsam gewesen sein. Die meisten Ärzte halten drei Tage ohne Sex für ausreichend, doch die genaue Dauer wird Ihr Mediziner mit Ihnen absprechen.

Spermiogramm verstehen

Sie erhalten nach der Auswertung ein so genanntes Spermiogramm, in dem die gemessen Zahlen und die Normwerte aufgelistet sind. Nach den Kriterien der WHO (Weltgesundheitsorganisation) gelten seit dem Jahr 2011 beispielsweise 1,5 Milliliter Spermavolumen als normal. 15 Millionen Spermien in einem Milliliter Samenflüssigkeit sind, laut der weltweiten Auswertungen, ausreichend für eine erfolgreiche Befruchtung, wobei von den Samenzellen etwa 40 Prozent beweglich und 58 vital sein sollten. Darüber hinaus werden die Anzahl der Leukozyten (weißen Blutkörperchen), die Verflüssigungsdauer und der pH-Wert des Spermas diagnostiziert.

Viele Mediziner arbeiten noch mit den älteren WHO-Richtlinien, deren Werte sich teilweise von der aktuellen Version unterscheiden. Außerdem können die Mengenangaben – trotz Standardisierung – von Labor zu Labor variieren. Aufkommende Fragen zum Spermiogramm sollten Sie daher mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Eine ausführliche pdf-Datei der WHO zur Auswertung von Spermiogrammen finden Sie unter: http://whqlibdoc.who.int/publications/2010/9789241547789_eng.pdf. Die Normwerte sind in der Tabelle A1.1 auf Seite 238 beschrieben.

Spermiogenese

SpermiogeneseDa der männliche Körper kontinuierlich neue Samenzellen produziert (Spermiogenese), ist es bei einem von der Norm abweichenden Spermiogramm sinnvoll, die Untersuchung nach zwei bis drei Monaten zu wiederholen. Denn ein Spermiogramm zeigt immer nur die momentane Situation. Ist die Spermienqualität erniedrigt, besagt dies nicht, dass Sie absolut unfruchtbar sind. Auch Männer mit weniger Spermien können durchaus Kinder zeugen, denn es handelt sich bei den Richtwerten lediglich um Durchschnittswerte fruchtbarer Männer. Bei einer leicht verminderten Spermienqualität ist die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Befruchtung pro Zyklus lediglich etwas herabgesetzt. Die Chancen lassen sich aber beispielsweise durch eine ausgewogene Ernährung oder bestimmte Nahrungsergänzungsmittel, die möglichst viel L-Arginin enthalten, verbessern. Je schlechter die Spermienqualität allerdings ist, desto unwahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Zeugung auf natürlichem Weg.

Die verminderte Qualität der Spermien sagt außerdem nichts über die Ursachen der Unfruchtbarkeit aus. Das Spermiogramm zeigt lediglich, dass der Grund des unerfüllten Kinderwunsches bei Ihnen zu finden ist.

Blutuntersuchung

Manchmal sind Blutuntersuchungen sinnvoll, um hormonelle Unstimmigkeiten zu erkennen. Denn auch ein Mangel an Testosteron kann die Ursache einer Unfruchtbarkeit des Mannes sein. Die Hormonwerte können dann von Bedeutung sein, wenn sich sehr wenige Samenzellen im Ejakulat befinden, ohne dass hierfür andere Gründe bekannt sind.

Fruchtbarkeit steigern

Für diesen Fall wird oft empfohlen, L-Arginin haltige Mittel zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion einzusetzen. Denn L-Arginin kann die Anzahl und Beweglichkeit der Spermien vervierfachen – und verbessert quasi nebenbei noch die Erektionsfähigkeit.

Ebenso lassen sich per Blutuntersuchung einige genetische Defekte, etwa eine veränderte Chromosomenzahl, erkennen. Hierzu werden die Zellen einer Blutprobe im Labor vermehrt und anschließend auf Fehler im Erbmaterial hin untersucht.

Hodenbiopsie (Gewebeprobe)

Ergibt sich ein sehr schlechtes Spermiogramm, so können Sie auf Wunsch eine Hodenbiopsie durchführen lassen. Denn mithilfe einer Gewebeprobe stellt der Mediziner fest, ob Sie überhaupt Spermien produzieren. Sie erhalten hierzu eine lokale Betäubung, so dass Ihnen bei einem operativen Eingriff mittels einer Nadel ein Stück Hodengewebe entnommen werden kann. Auch ist eine Spinalanästhesie (Rückenmarksbetäubung) oder eine Vollnarkose möglich. Das Gewebe kann unter dem Mikroskop auf vorhandene Samenzellen hin untersucht werden.

Das gesamte Verfahren der Hodenbiopsie dauert in der Regel nur etwa 20 Minuten. Nach dem Eingriff kann der Hoden einige Tage schmerzen. Auf Sex sollten Sie im Anschluss etwa zwei Wochen verzichten.

Mediziner raten meist nur dann zu einer Hodenbiopsie, wenn Sie und Ihre Partnerin eine künstliche Befruchtung in Erwägung ziehen. Um später auf eine weitere Operation zu verzichten, empfiehlt es sich dann, die möglicherweise gefundenen Samenzellen direkt einzufrieren, um sie für die folgende Kinderwunschbehandlung aufzubewahren.

Fruchtbarkeit und Menopause der Frau

Während Männer theoretisch bis ins hohe Alter Kinder zeugen können, ist die Fruchtbarkeit bei Frauen auf die Zeit vor der Menopause begrenzt. Denn mit dieser letzten Regelblutung im Leben einer Frau endet auch die Phase der Menstruationszyklen, in denen eine Eizelle heranreift und springt. Erst wenn ein Jahr lang keine Monatsblutung stattgefunden hat, lässt sich im Nachhinein der Termin der Menopause festlegen.

Wechseljahre und Menopause

gesunde Schwangerschaft MenopauseDie Wechseljahre (Klimakterium) beginnen allerdings schon einige Zeit vor der Menopause. Sie bezeichnen den gesamten Zeitraum der Umstellung. Denn die Eierstöcke stellen immer weniger weibliche Sexualhormone her, wodurch die Menge der beteiligten Botenstoffe nach und nach immer weiter absinkt. Die Menstruationszyklen werden oft bereits sehr unregelmäßig, die Fruchtbarkeit nimmt stark ab.

Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang im Leben einer Frau, der oft völlig beschwerdefrei verläuft. Doch andere Frauen leiden in den Wechseljahren und vor allem kurz nach der Menopause sehr unter den typischen Symptomen, etwa Depressionen, Hitzewallungen und Schlaflosigkeit. Normalerweise beginnen die Wechseljahre etwa mit 45 Jahren, während die Menopause meist mit Anfang bis Mitte 50 stattfindet. Doch gibt es hier sehr starke individuelle Abweichungen.

Fruchtbarkeit der Frau sinkt schon früh

Die Fertilität einer Frau sinkt allerdings schon lange vor dem Klimakterium. So ist die Chance, in einem Zyklus schwanger zu werden, bereits bei 35-Jährigen wesentlich niedriger als bei zehn Jahre jüngeren Frauen. Dies hängt unter anderem mit dem Alterungsprozess der Eierstöcke und einer damit verbundenen schlechteren Eizellreifung zusammen.

Hieraus ergibt sich aber zunehmend ein Problem für viele Frauen in Deutschland und anderen Industrienationen. Denn sie entscheiden sich, aufgrund ihrer Ausbildung oder eines Studiums beziehungsweise einer finanziellen Sicherheit, oft erst spät für die gezielte Familienplanung. Doch während Frauen mit beispielsweise 25 durchschnittlich nur einige Zyklen benötigen, um schwanger zu werden, gilt bei älteren Paaren ein Zeitraum von bis zu zwei Jahren als völlig normal. Außerdem wird die Wahrscheinlichkeit, dass die Fruchtbarkeit durch verklebte Eileiter oder Endometriosen herabgesetzt ist, mit zunehmendem Alter natürlich ebenfalls immer größer. Das zunehmende Alter der Frauen ist daher eine der häufigsten Gründe für eine ungewollte Kinderlosigkeit.

Viele Frauen sind sich gar nicht darüber bewusst, dass ihre Fruchtbarkeit schon mit 30 Jahren langsam abnimmt und mit etwa 35 noch einmal stark fällt. Selbst die sanften Methoden zur Fruchtbarkeitssteigerung und die moderne Reproduktionsmedizin können die verminderte Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft je Zyklus nicht verbessern. Daher sollten Sie rechtzeitig mit der Familienplanung beginnen, auch wenn Ihnen der Zeitpunkt noch nicht optimal erscheint.

Gibt es die Wechseljahre auch beim Mann?

Menopause MannWechseljahre – das Phänomen kennt man nur bei der Frau. Oder?

Zur Erinnerung: Die Wechseljahre (genuer gesagt das Klimakterium) bei der Frau bezeichnen die Zeit, in der die Menstruation immer unregelmäßger wird, um dann schließlich völlig auszubleiben. Üblicherweise finden die Wechseljahre einer Frau im Alter zwischen 40 und 55 Jahren statt, nur im Einzelfall früher oder später. Wie die Pubertät, so ist auch das Klimakterium ein völlig natürlicher Teil unseres Lebens. Die Hormone verändern sich, der Eisprung fällt aus, die Frau verliert damit auch unwiderruflich ihre Fruchtbarkeit.

Aber gibt es das Phänomen der Wchseljahre auch beim Mann?

Ja, es gibt so etwas ähnliches wie die Wechseljahre auch beim Mann, man nennt es dort “Andropause”. Diese Zeit ist gekennzeichnet von männlicher Unlust, weniger Gedanken an Sex oder auch den Anzeichen für eine erektile Dysfunktion. Britische Forscher haben erste Untersuchungen zu diesem Phänomen angestellt und haben neun typische Symptome für die männliche Andropause (quasi die Menopause des Mannes) festgestellt:

  1.  seltenere morgendliche Erektion,
  2. verminderte Häufigkeit von sexuellen Gedanken (Sexualtrieb) und
  3. erektile Dysfunktion.
  4. Probleme mit der Kraft z.B. zum Laufen oder Heben schwerer Gegenstände,
  5. wenig Lust, mehr als einen Kilometer zu Fuß zu gehen sowie
  6. sich vorzubeugen, zu knien oder zu bücken.
  7. Verlust von Energie (psychisch) sowie
  8. Traurigkeit und
  9. Müdigkeit.

Einige dieser Symptome sind mit dem natürlichen Rückgang des Testosteronspiegels in Zusammenhang gebracht worden.

Siehe auch FOCUS Online: http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/partnerschaft/news/maennliche-wechseljahre-die-neun-typischen-symptome_aid_520577.html

Fruchtbarkeit und Kinderwunsch

Kinderwunsch schwangerVater werden ist nicht schwer …“ schrieb einst der bekannte Dichter Wilhelm Busch. Doch trifft dies leider nicht in jedem Fall zu. Immerhin gelten allein in Deutschland rund zwei Millionen Paare als ungewollt kinderlos. Untersuchungen zeigen, dass die Ursachen hierfür etwa ebenso häufig beim Mann zu finden sind wie bei der Frau.

Natürlich können eine Hodenverletzung, ein extremes Übergewicht oder eine vorangegangene Chemotherapie zu der Unfruchtbarkeit führen, doch sind oft auch völlig gesunde, sportlich aktive junge Männer von einer eingeschränkten Spermienqualität betroffen. Und auch wenn immer noch häufig das Vorurteil zu hören ist, eine Sterilität des Mannes gehe mit einer Impotenz einher, so haben die Anzahl, die Beweglichkeit und die Form der Samenzellen rein gar nichts mit der Erektionsfähigkeit des Penis zu tun.

Unfruchtbarkeit belastet die Beziehung

Wenn sich ein Paar ein Kind wünscht, dann ist eine Unfruchtbarkeit ein riesiger Schock für beide. Ein unerfüllter Kinderwunsch ist sicherlich eine der härtesten Belastungsproben für eine Beziehung. Doch dieses Problem betrifft viele. Immerhin suchen, laut Bundesgesundheitsministerium, mehr als 200.000 Paare ärztlichen Rat bei der Verwirklichung ihres Kinderwunsches.

FSchwanger Fruchtbarkeitachleute sprechen zwar erst dann von einer Sterilität, wenn Sie und Ihre Partnerin zwei Jahre lang regelmäßigen ungeschützten Geschlechtsverkehr hatten und trotzdem keine Schwangerschaft eingetreten ist. Doch Paare empfinden die Zeit des Wartens selbst nach einigen Monaten bereits als zermürbend.

Bleiben Sie deshalb mit Ihrer Partnerin im Gespräch, auch wenn Sie das Problem der möglichen Unfruchtbarkeit und ihrer Folgen als unangenehm empfinden. Denn ein gut gemeintes: „Das wird schon noch!“ kommt bei dem anderen Geschlecht meistens nicht gut an. Dennoch sollte der Kinderwunsch natürlich nicht zum einzigen Dauerthema der Beziehung werden.

Um festzustellen, ob die Unfruchtbarkeit möglicherweise an der Qualität Ihrer Keimzellen liegt, ist ein Spermiogramm nötig. Hierbei wird ausgewertet, wie viele Spermien sich in Ihrem Ejakulat befinden und ob diese ausreichend beweglich sind. Im Labor wird darüber hinaus der prozentuelle Anteil der lebenden Geschlechtszellen ebenso gezählt wie deren Form. Doch auch wenn das Spermiogramm schlecht ausfällt, bedeutet dies nicht, dass Sie Zeit Ihres Lebens keine Kinder zeugen können. Die Werte können bereits bei zwei Proben stark variieren.

Fruchtbarkeit auf natürliche Weise verbessern

Sobald Sie und Ihre Partnerin ein Kind planen, sollten Sie deshalb auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten. Denn für eine optimale Spermienproduktion sind viele Aminosäuren, Vitamine und Spurenelemente essentiell. Auch können Rauchen und Alkohol die Qualität der Samenzellen enorm einschränken. Da die optimale Temperaturen für die Spermaproduktion bei 35 °C liegt, können selbst Saunagänge, zu enge Hosen oder der warme Laptop auf dem Schoss den Keimzellen schaden.

FruchtbarkeitNicht nur das Alter der Frau kann über eine erfolgreiche Schwangerschaft entscheiden, auch Männer produzieren bereits mit 30 Jahren weniger Samenzellen als noch mit 25. Zwar können viele von ihnen noch bis ins hohe Alter Kinder zeugen, doch nimmt mit der verminderten Spermienproduktion die Wahrscheinlichkeit hierfür immer weiter ab. Untersuchungen gehen davon aus, dass sich die Anzahl der lebenden Spermien im Ejakulat bei 45-jährigen Männern (im Vergleich zu 18-Jährigen) durchschnittlich nahezu um 50 Prozent reduziert.

Wer dem entgegenwirken möchte und seine Spermienqualität auf natürliche Ursache nachhaltig verbessern möchte, sollte die regelmäßige Einnahme von geeigneten L-Arginin Präparaten in Betracht ziehen (hier mehr zu L-Arginin und Fruchtbarkeit).

Bei der früher angenommen Verminderung der Spermienqualität durch viel Sex haben Wissenschaftler hingegen Entwarnung gegeben: Es ist nicht hilfreich, wochenlang nicht miteinander zu schlafen, um im passenden Moment alles zu geben. Vielmehr regt ein regelmäßiger Samenerguss die Spermienproduktion sogar an. Fachleute raten, sich in den unfruchtbaren Tagen nach der Periode etwas zurückzuhalten, dann aber häufig in der Zeit kurz vorm Eisprung mit der Partnerin Sex zu haben.

Versuchen Sie dennoch, Ihr Sexualleben nicht nach dem Terminkalender zu bestimmen. Denn das tötet auf Dauer jedes Lustgefühl bei beiden Partnern.

Gesunde Ernährung und Fruchtbarkeit

FruchtbarkeitWährend hormonelle Unregelmäßigkeiten, verklebte Eileiter oder eine Endometriose die Fertilität der Frau einschränken können, lässt sich bei Männern eine verminderte Fruchtbarkeit oft anhand der Spermienqualität erkennen. Denn nicht nur die ausreichende Anzahl lebender Samenzellen, auch deren Beweglichkeit und Form sind wichtig, um die Befruchtung einer Eizelle zu gewährleisten.

Wie es um die Qualität der männlichen Spermien steht, kann der Arzt anhand eines Spermiogramms relativ einfach feststellen.

Die Produktion körpereigener Substanzen, so auch der Hormone, kann nur gelingen, wenn deren Bausteine und Vorstufen in ausreichender Menge vorhanden sind. Daher spielt die Ernährung eine bedeutende Rolle bei der Fruchtbarkeit und damit für den Kinderwunsch. Frauen, die untergewichtig sind oder an einem extremen Nährstoffmangel leiden, haben oft überhaupt keinen Eisprung.

Dies ist aus Sicht der Evolution recht sinnvoll. Denn die Frau kann so die wenigen vorhandenen Ressourcen selber nutzen, ohne zusätzlich durch eine Schwangerschaft geschwächt zu werden. Außerdem könnte der Nachwuchs in einem Lebensraum, in dem es nicht genügend Nahrung gibt, wohl kaum überleben.

Rundum Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen ist wichtig

Doch auch dann, wenn nur einzelne Nährstoffe in unzureichender Menge vorhanden sind, können der Zyklus und die weibliche Fruchtbarkeit gestört werden. Es zeigt sich ebenso, dass bestimmte Vitalstoffe für eine optimale Spermienproduktion essentiell sind. Schließlich kommt es durch unsere oft einseitige und nährstoffarme Kost nicht selten zu einem Mangel an einzelnen Vitaminen, Mineralstoffen oder Aminosäuren. Dieser Nährstoffmangel zeigt sich allerdings nicht immer auf den ersten Blick, so dass wir oft gar nicht wissen, ob uns etwas fehlt.

Gesunde Lebensmittel können unseren gesamten Organismus wieder ins Gleichgewicht bringen und wirken sich immer auch positiv auf die Fortpflanzungsfähigkeit aus. Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse ist daher für Männer und Frauen gleichermaßen wichtig, wenn Sie sich ein Kind wünschen. Da das oft nicht gewährleistet werden kann und an der modernen Wirklichkeit vorbei gefordert ist, sollten Sie regelmäßig eine Nahrungsergänzung mit hochwertigen Vitaminen einnehmen.

Fruchtbarkeit der Frau

Folgende Vitalstoffe verbessern die Fruchtbarkeit der Frau nachweislich:

  • Beta-Carotin (Vitamin A)
  • Folsäure
  • Vitamin B3
  • Vitamin B5
  • Vitamin B6
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Omega 3 Fettsäuren

Folsäure ist über die Verbesserung der Fruchtbarkeit hinaus ein wichtiger Vitalstoff für die Entwicklung des Embryos im frühesten Stadium. Bereits zwei Wochen nach der Befruchtung der Eizelle ist es essenziell wichtig, dass die Frau einen ausreichen hohen Folsäurespiegel im Blut hat. Dadurch wird nämlich das Risiko von Neuralrohrdefekten des Embryos erheblich gesenkt. In vielen Ländern ist daher eine Folsäuregabe über allgemeine Lebensmittel schon Pflicht.

In Deutschland wird das Problem einer weit verbreiteten allgemeinen Folsäure Unterversorgung noch völlig verdrängt. Dabei stellt man bei über der Hälfte der Bevölkerung eine Unterversorgung mit Folsäure fest! Tun Sie daher etwas für eine gesunde Schwangerschaft und beginnen Sie rechtzeitig VOR der Schwangerschaft mit einer regelmäßigen Einnahme von Nahrungsergänzungen mit Folsäure und anderen Vitalstoffen!

Fruchtbarkeit des Mannes verbessern

Folgende Vitalstoffe verbessern die Fruchtbarkeit des Mannes nachweislich:

  • L-Arginin
  • L-Carnitin
  • Beta-Carotin (Vitamin A)
  • Folsäure
  • Vitamin B12
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Selen
  • Zink

Vor allem L-Arginin ist in verschiedenen Studien immer wieder als positiv für die Fruchtbarkeit festgestellt worden. Sie können Produkte in Ihrer Apotheke kaufen, die L-Arginin enthalten, aber eigentlich für die Behandlung einer erektilen Dysfunktion konzipiert worden sind. Die Wirkung auf die Fruchtbarkeit ist aber genauso gegeben und in jedem Fall empfehlenswert.

Blog Fruchtbarkeit des Mannes

Die Fruchtbarkeit des Mannes ist in den letzten fünfzig Jahren um über die Hälfte zurückgegangen. Umwelteinflüsse, Stress, aber vor allem falsche Ernöhrung haben dazu geführt. Wir wollen Ihnen auf diesen Seiten zeigen, wie Sie trotzdem Ihren Kinderwunsch erfüllen können. Denn die Fruchtbarkeit des Mannes, die Qualität seiner Spermien und damit seine Fertilität, kann durch relativ einfache Änderungen in der Ernährung und ggf. ergänzende Maßnahmen gesteigert werden. Wer also seine Fruchtbarkeit erhöhen will, sollte sich als Erstes um seinen Lebensstil und seine Ernährung kümmern und hier die entscheidenden Akzente setzen.

L-Arginin vervierfacht die Fruchtbarkeit des Mannes

Wir wollen nicht lange um den heissen Brei herumreden. Es gibt nur zwei Dinge, die dem Mann auf natürliche Weise helfen können, siene Fruchtbarkeit mehr als zu verdoppeln:

  1. L-Arginin (bevorzugt als bilanzierte Diät, die es zur Behandlung erektiler Dysfunktion gibt), und
  2. in weit geringerem Maße, aber immer noch wichtig: eine ausreichende Vitaminzufuhr.

L-Arginin ist der wesentliche Teil und bei der männlichen Fruchtbarkeit duch nichts zu ersetzen. Spermin und Spermitin werden zu großem Teil aus L-Arginin gebildet. L-Arginin ist vermutlich die wertvollste Aminosäure, die bekannt ist. Unter den 21 proteinogenen Amitanosäuren, die für den Menschen wichtig sind, existiert keine Aminosäure, die einen so hohen Anteil an dem entscheidenden Molekül “N”, Stickstoff, hat.

Verschiedene Untersuchungen haben immer wieder nachgewiesen: Eine erhöhte Zufuhr an geeeigneten L-Arginin Mittenl (z.B. die zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion) erhöhen die Fertilität des Mannes. Die Menge an Sperma hat sich in diesen Untersuchungen verdoppelt, im Schnitt sind die Spermien doppelt so beweglich geworden. In der Summer ergibt das eine vier mal so hohe Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft.

Zögern Sie also nicht, wenn Ihr Kinderwunsch bisher unerfüllt geblieben ist. Die positive Wirkung auf die Qualität der Spermien stellt sich schon nach wenigen Monaten ein. Dabei ist diese Art der Therapie vergleichsweise kostengünstig und hat keinerlei Nebenwirkungen. Wegen der sehr guten Wirkung auf die Erektionsfähigkeit kann so quasi nebenbei auch das Sexualleben

Vitamine und Fruchtbarkeit des Mannes

In weitaus geringerem Maße, aber trotzdem mit nachweisbarem Einfluss, hat eine gute Vitaminversorgung positiven Einfluss auf die Fruchtbarkeit des Mannes. Wir wollen Ihnen ebenfalls die Zusammenhänge zwischen Vitaminen, gesunder Ernährung und der Fruchtbarkeit darstellen.

Viel Freude am Lesen auf unseren Seiten. Und wenn Sie einen Hinweis haben oder eine neue Studie kennen: Scheuen Sie sich nicht, unser Autoren-Team anzusprechen!